Nun aber zu Paris, obwohl ich eigentlich nicht in der Stimmung bin alles nachzuerzählen, was so passiert ist, oder, was wir angesehen haben. Um Auslassungsfehler zu vermeiden werde ich kurz mein Tagebuch zur Rate ziehen und entscheiden, was nicht zu privat ist, um des hierher zu schreiben.
Donnerstag:
Paris musste gut werden, schon alleine deshalb, weil wir alle absolut schlechte Tage, oder zumindest einen schlechten Tag, bzw. eine schlechte Nacht, davor hatten. Egoistischerweise beginne ich mit meiner schlechten Nacht vor Paris. Um die Präsentation der Fashion- Show zu sehen bei der Iman teilnehmen wird, fuhr ich mit dem Rad in die Stadt und lies es am Eyre Square (der Hauptplatz in Galway) stehen - verschlossen. Es war eigentlich eine gelungene Nacht mit einer sehr netten Atmosphäre im Pub, doch aufgrund der geplanten Abreise am nächsten Morgen und, weil ich noch nicht gepackt hatte, wollte ich um Mitternacht heim gehen. HA - Doch mein Fahrradschloss wollte und wollte nicht aufgehen. Es klemmte und lies sich par- tous (das ist sogar französisch) nicht öffnen. Doch nach 40 Minuten der nicht erfolgfreichen Versuche, beschloss ich nach Hause zu gehen und zu beten, dass es am Morgen noch da sein würde. Den Wecker auf sieben gestellt versuchte ich Schlaf zu finden, was ebenfalls nicht sehr erfolgreich war, weil ich mir im Kopf alle möglichen Szenarien und Lösungsversuche ausmalte, je nachdem, ob das Rad noch da sein sollte oder nicht, ob das Schloss aufgehen sollte oder nicht. Es ging nicht auf, also ging ich mit meinem Paris- Rucksack zum Fahrradgeschäft und erzählte ihnen von meinem Problem. Dazu muss ich sagen - wenigstens war das Rad noch da!!! Die Verkäuferin "Kate" war sehr hilfsbereit und beschloss, das Schloss einfach zu knacken (sehr irisch), ich könnte es dann am Dienstag (also gestern) hier abholen.
Puh - Problem gelöst!
Im Bus erfuhr ich dann noch die Probleme der anderen: Anna war krank und musste eine Stunde auf den
Das ist übrigens Anna, die ihre Geschichte vom Busfahren erzählt.
Die Busfahrt nach Shannon war sehr angenehm, sowie auch das Warten am Flughafen und der Flug selber. Da wir aber sehr unorganisiert waren, hatt wir keine Ahnung, wie wir von dem etwas außerhalb liegendem Flughafen zu unserem Hotel kommen sollten. HA - es gab aber noch mehrere Studenten aus Galway, die dieses Wochenende in Paris sein sollten und eine davon trafen wir im Flugzeug. Von ihr erfuhren wir auch, dass wir den Bus vom Flughafen nehmen konnten, was ca. 80 Minuten dauern sollte. An der Metro fanden wir dann auch den passenden Weg zu unserem Hotel, wir machten aber einen Zwischenstop an einem Kepab- Stand bevor wir richtig ankamen. Die Zimmereinteilung war schnell erledigt ("Chada, teir is only on bed in our room" - Rober erklärend, dass er das französische Bett in ihrem Zimmer nicht als Doppelbett ansieht, was aber kein Problem war, weil wir 2 3er Zimmer gebucht hatten, da wir ursprünglich 7 sein sollten) - Jada und Anna; Martina, Iman und ich (Kuschelstimmung im französischen Bett mit Martina); Liam und Rober. Wir waren schon sehr müde, gingen also nachdem wir einen groben Plan gemacht hatten früh ins Bett. Der Plan war allerdings dafür gedacht, falls es regnen sollte, denn zu allem Überfluss hatte der Wetterbericht 3- Tage- Regen vorausgesagt.
Das sind meine lieben Zimmerkolleginnen vom Pariswochenende beim Warten am Flughafen - Iman und Martina (von links nach rechts)
Unten: Rober und Jada ebenfalls am Flughafen
Freitag:
Beim Öffnen der Jalousie stellte ich erfreut fest - wir sind in Paris, was heißt, wenn der Wetterbericht Regen mit eventuellem Sonnenschein voraussagt, muss es nicht unbedingt Regen heißen, wohingegen es in Galway zu 100% ein regnerischer Tag sein würde. Also - schnelle Umplanung - Eiffelturm, Musée d'Orsay, Notre Dame... Dies haben wir alles zu Fuß zurückgelegt.
Weiteres folgt allerdings morgen, denn, wenn ich jetzt weiterschreibe wird es vor lauter Müdigkeit doch nur eine Aufzählung der Attraktionen.... (Samstag: Le Louvre, Sonntag: Versailles, Montag: Montmatre + Sacre Coeur + Heimflug)....
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